MUNIMAR auf der Kieler Woche 2026
Die Kieler Woche 2026 bot dem MUNIMAR-Projekt eine hervorragende Gelegenheit, mit der Öffentlichkeit über das wichtige Thema Munition im Meer ins Gespräch zu kommen und das Bewusstsein für die damit verbundenen Umwelt-, Sicherheits- und Gesundheitsrisiken zu stärken. Im Rahmen von zwei Science Slams präsentierten Expertinnen und Experten des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), des Thünen-Instituts, des Global Climate Forum sowie des Kampfmittelräumdienstes Schleswig-Holstein (KRD) ihre Forschung auf anschauliche und unterhaltsame Weise. Die Veranstaltungen stießen auf großes Interesse: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher beteiligten sich aktiv an den Diskussionen, stellten spannende Fragen und zeigten großes Interesse an dem Thema. Während der gesamten Kieler Woche informierte der MUNIMAR-Stand, der gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), dem GEOMAR und dem UKSH betrieben wurde, Hunderte von Besucherinnen und Besuchern. Der Informationsstand bot praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten, Monitoring-Aktivitäten sowie innovative Ansätze zum Umgang mit den Altlasten versenkter Munition. Am 23. Juni durfte MUNIMAR zudem den schleswig-holsteinischen Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, Tobias Goldschmidt, sowie den neu gewählten Kieler Oberbürgermeister, Dr. Samet Yilmaz, am Stand begrüßen. Ein weiterer Höhepunkt war der Open-Ship-Tag auf dem Forschungsschiff ALKOR. Dort erhielten Besucherinnen und Besucher einen unmittelbaren Einblick in die Meeresforschung und konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenlernen, die sich mit den Hinterlassenschaften von Munition auf dem Meeresboden beschäftigen und an Lösungen für deren Bewältigung arbeiten. MUNIMAR bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern des Informationsstandes sowie bei allen, die an den Veranstaltungen teilgenommen und sich mit Fragen und Anregungen in die Diskussionen eingebracht haben. Das große öffentliche Interesse hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, das Bewusstsein für diese weitgehend verborgene Umweltproblematik weiter zu stärken und den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern.